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Australien sperrt Wüste für Touristen

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Erstmals Hitzesperre: Die Simpson-Wüste im australischen Zentrum bleibt künftig von Dezember bis März für Outdoor-Fans geschlossen. Am 1. Dezember werden der Simpson Desert Conversation Park und das größere Regional Reserve für Besucher gesperrt. Erst ab 15. März dürfen Touristen mit ihren Geländewagen die Wüstentracks wieder befahren. Grund für die Sperrung ist die große Hitze in dieser Zeit, die bereits mehrere Besucher das Leben gekostet hat. Tagestemperaturen zwischen 40 und 50 Grad sind dann nicht ungewöhnlich. Die Simpson-Wüste ist ein begehrtes Ziel für Outdoor-Fans. Die Strecke von Alice Springs nach Birdsville ist rund 1200 Kilometer lang und führt mitten durch die Wüste mit ihren roten Sanddünen. Die Parks in der Simpson-Wüste in den Bundesstaaten South Australia und Queensland waren bisher rund ums Jahr geöffnet. Künftig sollen sie jedes Jahr im australischen Sommer gesperrt werden. Wer trotz Sperre in die Wüste fährt, der riskiert nicht nur sein Leben, sondern auch hohe Strafen. Auch müssen Besucher eventuelle Rettungsmaßnahmen dann selbst bezahlen.

Weitere Informationen: www.environment.sa.gov.au/parks

tha/srt


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